Arbeitsmarkt, Unterricht und Ausbildung

youregion

Das INTERREG-V-A Projekt youRegion hat als wichtigstes Ziel, den grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt in der Euregio Maas-Rhein (EMR) besser funktionieren zu lassen und so schließlich einen 360° Arbeitsmarkt zu verwirklichen, der nicht von der Existenz von Grenzen und einer peripheren Lage aus nationaler Perspektive eingeengt wird.

Der demographische Wandel und bestehende Barrieren machen es immer schwieriger, gut ausgebildete Fachkräfte zu finden. Die berufstätige Bevölkerung wird immer älter, während die Geburtenraten immer weiter sinken. Außerdem tendieren den Statistiken zufolge viele Hochausgebildete eher dazu, auszuwandern als einzuwandern (Brain drain), oft zugunsten der nationalen Ballungsräume, und dies trotz der Tatsache, dass die EMR als Gesamtregion sehr zentral in Europa gelegen ist und viel zu bieten hat. Das Projekt youRegion möchte schließlich auch einen effektiven Beitrag dazu leisten, Fachkräfte anzuwerben und für die Region zu erhalten.

Einerseits sollen durch das Projekt erstmals bestehende Beratungs- und Vermittlungsstrukturen besser aufeinander abgestimmt, euregional übergreifend koordiniert und womöglich erweitert werden. Es wird angestrebt, sogenannte One-Stop-Shops zu errichten, wo Bürger, (potenzielle) Grenzpendler und ihre Partner sowie auch Arbeitgeber Beratungs- und Betreuungsangebote erhalten können. Dies betrifft auch Selbständige und Menschen mit atypischen Berufen. Eines der konkreten Ziele ist die Errichtung einer SGA (Service Grenzüberschreitende Arbeitsvermittlung) in Eupen, nach Vorbild der erfolgreichen SGAs in Maastricht und Aachen/Eurode.

Andererseits wird durch das Projekt die Entwicklung einer euregionalen Willkommenskultur angestrebt, mit der hochausgebildete Newcomer langfristig für die Region gewonnen werden können. Eine gemeinsame euregionale Marketingstrategie kann die EMR als international führende Technologieregion und attraktive Arbeits- und Lebensraum etablieren, was auch zu einer höheren Standortattraktivität beiträgt. In diesem Rahmen sollen die bestehenden Willkommens- und Beratungsangebote erfasst und vernetzt werden. In der belgischen Provinz Limburg wird nach Vorbild der Newcomerzentren in Maastricht und Aachen ein Newcomer Center gegründet werden.

Das Projekt läuft von Juni 2018 bis ursprünglich Mai 2021. Durch eine 6-monatige Verlängerung wegen der Covid-19 Pandemie ist das Ende des Projektes auf November 2021verlegt worden. 

Die förderfähigen Kosten belaufen sich auf € 3.087.814,63.

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