Im Rahmen unseres 50-jährigen Jubiläums haben wir einige unserer Partner gebeten, uns ihre Sicht auf die Euregio Maas-Rhein und unsere Zusammenarbeit zu geben. Daraus sind vier Testimonials entstanden. Lesen Sie das Erste hier!
Der EVTZ Euregio Maas-Rhein (EMR) arbeitet mit zahlreichen Partnern aus der gesamten Euregio zusammen. So unterschiedlich ihre Hintergründe und Schwerpunkte auch sind, sie verfolgen ein gemeinsames Ziel: die Grenzregion für die Menschen, die hier leben, noch lebenswerter zu machen. Damit sind sie wichtige Stützen der EMR.
Einer dieser Partner ist Dr. Oliver Vogt, Geschäftsführer des EuregioKultur e.V. Der Verein engagiert sich für literarische Projekte mit Schülerinnen, Schülern und jungen Erwachsenen. Literatur und Sprache eröffnen Zugänge zu Kultur: Sie sind lebendig, vermitteln Emotionen und Denkweisen und spiegeln damit auch die kulturelle Vielfalt unserer Euregio wider.
„Wenn im Projekt LinguaPodium Kinder aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden gemeinsam auf einer Bühne in Visé stehen und sich in der Sprache des anderen zeigen, dann entsteht in diesem Moment etwas, das über Sprachkompetenz weit hinausgeht: ein Gefühl von Zusammengehörigkeit“, sagt Dr. Oliver Vogt. „Die Euregio Maas-Rhein ist der Rahmen, der dieses Wir überhaupt erst möglich macht.“
Projekte wie LinguaPodium oder der Euregio Literaturpreis ermutigen junge Menschen in der EMR, sich ihren Nachbarinnen und Nachbarn anzunähern. „Wer einmal als Jugendlicher beim Euregio Literaturpreis mitgemacht hat, denkt anders über die Nachbarregion. Leben in einer Grenzregion erfordert generell Mut und Offenheit – genau das üben wir in unseren Projekten. Wer schon als Kind lernt, in einer fremden Sprache zu kommunizieren, auch wenn es noch nicht perfekt ist, dem fällt es später im Alltag viel leichter, Grenzen zu überschreiten und auf andere zuzugehen.“
Genau deshalb ist die Arbeit der Euregio Maas-Rhein so wichtig: „Die EMR setzt sich für die Region und ihre Menschen ein und ermöglicht und fördert mit ihrer Arbeit das grenz- und sprachübergreifende Miteinander.“
2026 feiert die EMR ihr 50-jähriges Bestehen. Für Oliver Vogt beweist dieses Jubiläum vor allem den Wert und die Beständigkeit der Partnerschaft: „Grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist kein Projekt das irgendwann abgeschlossen ist, sondern erfordert ständige Arbeit und Pflege. 50 Jahre EMR bedeuten auch, dass ganze Generationen herangewachsen sind, für die Grenzen längst keine echten Hürden mehr darstellen. Und das ist keine Selbstverständlichkeit.“